Projektübersicht

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Sprottenhausen ist eine Kinderstadt für Kiel. Sie funktioniert wie eine richtige Stadt und ermöglicht den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise einen sehr realistischen Einblick in die alltäglichen Lebensprozesse der Erwachsenen, in kommunale Strukturen und demokratische Prinzipien. Alle Abläufe, die wir als Erwachsene täglich durchlaufen, werden in Sprottenhausen auf kindgerechte Weise reduziert und so für sie greifbar und verständlich gemacht.

Kategorie: Kinder und Jugend
Stichworte: Garten, Kiel, Gaarden, Sprottenhausen, Kinderstadt
Finanzierungs­zeitraum: 15.09.2019 23:59 Uhr

Worum geht es in diesem Projekt?

Kinder erhalten auf spielerische Art und Weise einen realistischen Einblick in die alltäglichen Lebensprozesse der Erwachsenen, in kommunale Strukturen und gesellschaftliche Zusammenhänge. Die Vielfalt unterschiedlichster Mitmachangebote schafft Erfahrungsräume und Erlebnisfelder, in denen Kinder sonst eher schwer verständliche oder vermittelbare soziale Prozesse und Zusammenhänge in einem demokratischen System verstehen lernen und spielerisch nachvollziehen können. Durch das System, dass Erwachsene sich weitgehend zurückhalten, weniger Präsenz haben und Verantwortung und Entscheidung an Kinder und Jugendliche übertragen, können sie über sich hinauswachsen, ihre Kompetenzen entdecken und neue (Selbst-) Erfahrungen machen. Sie erleben sich nicht als Kinder, die von den Entscheidungen Erwachsener abhängig sind, sondern als eigenständige Persönlichkeiten, die einen eigenverantwortlichen Platz in „ihrer“ Gesellschaft haben, an der sie durch eigenes Engagement mitwirken können. Weitere Infos auf unserer Homepage oder auf Facebook [url=http://www.facebook.com/pg/Sprottenhausen]

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Sprottenhausen ist eine Stadt nur für Kinder, die die kommunalen Strukturen unserer Lebenswelt nachstellt, demokratische Strukturen greifbar macht, Partizipation lebt & das Miteinander Aller fördert. Die Stadttore von Kinderstadt Sprottenhausen stehen für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 8-14 Jahren aus Kiel und der Umgebung offen. Damit wird die kleine Stadt in der Landeshauptstadt zum Treffpunkt von Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersgruppen, Stadtteile, Nationalitäten und sozialer Schichten und gleichzeitig zu einem sehr wertvollen Lernort einer Pädagogik der Vielfalt.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Sprottenhausen ist ein wertvolles pädagogisches Projekt, welches sich der niedrigschwelligen Demokratisierung von Kindern und Jugendlichen widmet und die Möglichkeit bietet gesellschaftliche Strukturen kindgerecht kennenzulernen und sich darin auszuprobieren. Darüberhinaus ist uns wichtig den Kindern positive Alternativen zu gängigen Modellen zu bieten. So heißt es bei uns Mehrweg statt Einweg, Tauschen statt Neukaufen, Re- und Upcycling statt Wegwerfen, Pflanzen statt Holzen und natürlich voneinander- und miteinander lernen. Und on top sind wir stolz darauf einen Rahmen für schöne Kindheitserinnerungen und Ferienerlebnisse zu schaffen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld möchten wir innerhalb der Kinderstadt Sprottenhausen portable Mini-Gärten bauen und diese artenreich und bunt bepflanzen. Kleine Oasen und Hingucker, die die (Kinder-)Stadt ansehnlicher machen, lebendiger erscheinen lassen, Naturverbundenheit ausdrücken, für Insekten ein zu Hause bieten und den Kids natürlich auch zeigen, wie einfach es ist einen solchen Mini-Garten auch selbst Daheim zu bauen. Nach der Kinderstadt Sprottenhausen ist angedacht die Mini-Gärten in Patenschaft zu geben. Entweder direkt an Sprottenhausener Bürgerinnen und Bürger oder an Gaardener Betriebe und Institutionen, die sich dann bis zum nächsten Projektjahr um die Mini-Gärten kümmern und diese pflegen.

Von den Geldern kaufen wir bei erfolgreicher Finanzierung Paletten, Bauholz, Eisenwaren, Schwerlastrollen, Vlies, Erde und natürlich Sämereien bzw. mehrjährige Setzlinge.

Sollten wir das angestrebte Spendenziel erreichen oder sogar überschreiten, so fließen zusätzliche Spendengelder direkt in das Projekt Kinderstadt Sprottenhausen mit ein, v.a. in (Verbrauchs-)Materialien für die verschiedenen Tätigkeitsbereiche oder in die Anschaffung von Werkzeugen, in Equipment und viele neue Ideen, die Sprottenhausen 2020 noch attraktiver machen könnten, für die aber bislang kein Geld vorhanden war.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt wird grundlegend geplant, organisiert, durchgeführt und nachbereitet von acht hauptamtlichen, pädagogischen Mitarbeitenden des AWO Bürgerzentrums Räucherei in Kiel-Gaarden. Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Kiel steht als tragende Institution hinter dem Projekt. Hinzu kommen circa 60 ehrenamtlich Helfende und Praktikant/innen, die die eigentliche Durchführung des Projektes erst ermöglichen. Außerdem engagieren sich viele lokale Unternehmen als Sponsoren und Unterstützer, denn ohne die Einwerbung von Drittmitteln wäre die Realisierug dieses Projektes nicht denkbar.